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Kreativität und Technik kamen beim ersten Robo-Lab im Meraner Jugendzentrum „Jungle“ nicht zu kurz. Die 12 Teilnehmer im Alter von 11 bis 15 Jahren konnten gemeinsam mit einem Experten ihren eigenen Roboter entwerfen und bauen. Dabei erhielten die jungen Tüftler spielerisch Einblicke in die Welt der Robotik und des Programmierens.

Im Gegensatz zu vorgefertigten Roboter-Bausätzen ging es hier technisch richtig ins Detail. Es wurde mit echter Elektronik, Platinen, Steuerungselementen und teilweise 3D-gedruckten Komponenten gearbeitet. Referent Chris Gaiser griff dabei auf leicht erhältliche Materialien und Bestandteile zurück. „Unser Anliegen ist es, den Kindern den Spaß am Selbermachen zu vermitteln und Kreativität und technisches Verständnis zu fördern”, so Gaiser.

Der eintägige Workshop wurde vom Projekt MIND (Meran.o Innovation District), einer EU-geförderten Initiative der Stadt Meran, organisiert. “Das Interesse am Kurs war sehr groß und wir hatten eine lange Warteliste“, so Johannes Troger von MIND. In den Osterferien soll es daher einen zweiten Termin geben.

Technologie-Interessierte haben zudem die Möglichkeit, jeden ersten Mittwoch im Monat beim OpenLab vorbeizukommen, um gemeinsam mit einem Experten neue Technologien kennenzulernen oder an bestehenden Projekten basteln. Das Lab befindet sich im Meraner Coworking „Startbase“ in der Kuperionstraße. Anmeldungen sind unter lab@mind.bz.it möglich. Nähere Infos findet man auch im Internet auf www.mind.bz.it.

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